Stand der Dinge
Was fertig ist, was läuft, was fehlt.
Orbis ist in Entwicklung. Diese Seite sagt, was das konkret bedeutet — mit dem, was schon trägt, und mit dem, was noch nicht da ist. Wir halten das für die einzige Grundlage, auf der man eine Entscheidung über betriebliche Software treffen kann.
Fahrplan
Wo wir stehen.
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steht
Der Kreis läuft durchgängig
Bedarf, Bestellung, Wareneingang, Bestand, Verkauf, Rechnung — alle sechs Stationen hängen zusammen und werden bei jeder Änderung in einem Zug gemessen, von der Anfrage bis in die Datenbank und zurück. Genau eine Station verlangt eine menschliche Entscheidung, und sie ist so gebaut: Freigabe und Auslösung sind zwei Rechte.
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steht
Was um den Kreis herum liegt
Benutzer, Rollen und Rechte, Änderungsprotokoll mit Rücknahme, Stammdaten, Preislisten, Staffeln und Preisrunden, Inventur und Abschriften, Rückverfolgung je Charge, Rechnung als ZUGFeRD, DATEV-Buchungsstapel, Datenübernahme mit Prüflauf, vollständiger Export. Der Arbeitsplatz im Browser, ein Windows-Arbeitsplatz, der Shop als eigenes Paket.
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läuft gerade
Tiefe und Härtung
Die Fachtiefe, die ein Lebensmittelgroßhändler wirklich braucht, und der Unterschied zwischen „läuft in der Vorführung“ und „trägt echtes Geld und echte Ware“: Mehrbenutzerbetrieb unter Last, Sicherung mit nachgewiesener Wiederherstellung, Überwachung und Alarmierung, Notfallplan, Dauerbetrieb auf Linux.
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als Nächstes
Erste Einführung in einem Betrieb
In Stufen — siehe die Frage „Wie lange dauert eine Einführung?“ unten. Ein Datum dafür nennen wir, wenn es eines gibt; ein geratenes wäre eine Zusage, die wir nicht halten können.
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danach
Der Assistent und die Ränder
Der Assistent in neuer Bauart, eine App für das Lager, Etikettendruck mit GS1, Leergut und Pfand, Tourenplanung, Temperaturzonen, Zahlungsanbindung im Shop, EDI mit Großlieferanten.
Wie geprüft wird
- Der ganze Kreis in einem Zug — eine Prüfung geht den vollständigen Weg von der Anfrage bis in die Datenbank und zurück, bei jeder Änderung.
- Jede Prüfung mit Gegenprobe — eine Auslösung ohne Freigabe, dieselbe Lieferung zweimal berechnet, ein zweiter Mandant, der nichts sieht. Ein Fall, den man nicht hat fallen sehen, hat nichts bewiesen.
- Bauregeln als Tests — kein Produkt greift in den Code eines anderen, kein Recht ohne Prüfstelle, jede Änderung im Protokoll. Verstöße brechen den Bau ab.
- Warnungen sind Fehler — der Bau bricht bei der ersten Warnung ab, statt sie zu sammeln.
- Farben und Kontraste aus einer Quelle — maschinell gerechnet, bevor sie in die Oberfläche gelangen.
Zahlen — wie viele Prüfungen, wie viele Wege — stehen hier absichtlich nicht. Sie ändern sich mit jeder Woche, und eine veraltete Zahl ist schlimmer als keine. Wer sie sehen will, bekommt sie im Gespräch am Stand des Tages.
Offen
Was heute noch nicht geht.
Diese Liste steht hier, weil sie sonst irgendwann in einem Projekt auftaucht — und dort ist sie teurer.
| Fehlt | Was das bedeutet | Einordnung |
|---|---|---|
| Ein Betrieb, der damit arbeitet | Alles, was hier steht, ist am Bau gemessen — nicht im Tagesgeschäft eines Kunden. Der erste Betrieb wird der Beweis, den keine Prüfung ersetzt. | der nächste Schritt |
| Der Assistent | Wird in neuer Bauart aufgebaut: feste Befehle ohne Sprachmodell, das Modell nur zum Deuten und Planen, jede Handlung über die rechtegeprüfte Werkzeugfläche. Heute ein Gerüst, keine Vorführung. | in Konzeption |
| Dauerbetrieb auf Linux | Gebaut und geprüft wird bei jeder Änderung auf Linux. Dass es dort wochenlang läuft, ist eine andere Aussage — und noch nicht belegt. | läuft |
| XRechnung | Rechnungen gehen als ZUGFeRD hinaus; die zusätzlichen Regeln der XRechnung für öffentliche Auftraggeber sind noch nicht gebaut. | geplant |
| App für das Lager | Wareneingang und Inventur am Handgerät. Als Erweiterung vorgesehen; heute arbeitet das Lager im Browser. | geplant |
| Etikettendruck (GS1, GTIN, SSCC) | Paletten- und Chargenetiketten. | geplant |
| Leergut und Pfand | Ein laufendes Konto je Kunde für Kisten, Paletten, Rollcontainer. | geplant |
| Tourenplanung | Kommissionierliste je Tour, Ladereihenfolge, Rückmeldung des Fahrers. | geplant |
| Zahlung im Shop | Ohne Zahlungsanbindung ist der Shop ein Bestellkatalog — für viele Geschäftskunden mit Rechnungskauf genau richtig, für andere nicht. | geplant |
| EDI mit Großlieferanten | Bewusst zurückgestellt: Ein Konnektor braucht einen echten Partner zum Prüfen, sonst prüft man gegen die eigene Annahme. | geplant |
| Mehrstufige Fertigung, Lohn, Fibu, Ladenkasse, Zoll | Nicht geplant. Die Gründe stehen auf der Startseite. | bewusst außen vor |
Was es kostet
Ein Abo je Arbeitsplatz. Keine Personenzählung, kein Kaufpreis.
Orbis wird nicht gekauft, sondern monatlich bezahlt: für die Produkte, die Sie zusammenstellen, und für die Arbeitsplätze, an denen damit gearbeitet wird. Wer ein Produkt später dazunimmt, nimmt es dazu — ohne neues Projekt.
Was wir nicht tun: nach Personen abrechnen. Eine Software, die teurer wird, weil ein Betrieb Leute einstellt, erzieht dazu, Zugänge zu teilen — und dann weiß niemand mehr, wer was gebucht hat. Und wir rechnen nicht nach Umsatz ab: Der streut im Großhandel so stark, dass jeder Umsatzpreis entweder unbezahlbar oder beliebig wird.
Wovon der Betrag abhängt
- Welche der fünf Produkte Sie nehmen — und in welcher Reihenfolge
- Wie viele Arbeitsplätze damit arbeiten
- Was die Einführung braucht — Datenübernahme, Schulung, Begleitung. Der Altbestand ist erfahrungsgemäß der größte und am schlechtesten schätzbare Posten
- Ob Hardware dazukommt — Server, Scanner, Etikettendrucker
- Wie viel Fachtiefe aus der Liste oben Sie wirklich brauchen
Häufige Fragen
Was uns am häufigsten gefragt wird.
Ist Orbis fertig?
Nein. Der Kreis läuft durchgängig und wird bei jeder Änderung gemessen, aber noch kein Betrieb arbeitet damit, und die Fachtiefe, die ein Lebensmittelgroßhändler braucht, wird gerade gebaut. Dazu kommt der Unterschied zwischen Vorführung und Dauerbetrieb mit echtem Geld — Dinge, die man selten sieht und immer braucht: Mehrbenutzerbetrieb unter Last, Sicherung mit nachgewiesener Wiederherstellung, Überwachung, Notfallplan.
Diese Arbeit ist benannt und geplant. Sie ist Teil der Einführung, nicht eine Überraschung darin.
Wie viele Leute stecken dahinter?
Wenige. Das ist ehrlicherweise ein Risiko, und wir behandeln es als solches: Die gesamte Entwicklung ist parallel dokumentiert — Architektur, jede größere Festlegung mit Begründung und Datum, der Stand, die offenen Punkte. Diese Dokumentation ist ausdrücklich so geführt, dass das Projekt jederzeit an eine andere Person übergeben werden kann.
Der Gegenwert der geringen Größe: Sie sprechen mit dem, der es baut. Eine Änderung braucht keine Produktroadmap, sondern ein Gespräch.
Was passiert mit unseren Daten, wenn wir aufhören?
Sie nehmen sie mit. Der vollständige Export in offenen Formaten steht ab dem ersten Tag zur Verfügung — Stammdaten, Bewegungen, Belege, Historie. Das ist keine Kulanzregelung, sondern eine Eigenschaft des Produkts.
Brauchen wir für den KI-Assistenten eine Cloud?
Das ist nicht das Ziel. Der Assistent wird so gebaut, dass eindeutige Befehle ganz ohne Sprachmodell laufen und ein Modell nur zum Deuten und Planen gebraucht wird — wahlweise ein lokales im eigenen Haus. Welche Hardware das braucht, sagen wir, wenn er gebaut ist, und nicht vorher. Näheres auf der Seite Assistent.
Wie kommen wir aus unserem alten System heraus?
Über eine Datenübernahme, die Auszüge aus dem Altsystem — auch aus Excel — liest und zuerst als Prüflauf läuft: Was sie nicht zuordnen kann, sagt sie, bevor etwas übernommen wird. Erst danach schreibt sie.
Wir setzen die Übernahme bewusst an den Anfang und nicht ans Ende. So sieht man früh, was in den Altdaten fehlt — und das ist immer etwas.
Können wir nur den Shop nehmen?
Ja. Orbis Commerce läuft ohne Orbis-Installation dahinter. Dasselbe gilt für die anderen Produkte: Kein Produkt greift in den Code eines anderen, sie reden nur über eine versionierte Schnittstelle miteinander.
Was ist mit Finanzbuchhaltung und Lohn?
Beides ist nicht enthalten und auch nicht geplant. Lohnabrechnung braucht eine jährlich zu erneuernde Zulassung — das baut niemand nebenbei. Die Finanzbuchhaltung bleibt beim Steuerberater; Orbis liefert den DATEV-Buchungsstapel.
Wie lange dauert eine Einführung?
In drei Stufen, jede für sich sinnvoll. Zuerst eine Potenzialanalyse: Orbis liest die Historie aus Ihrem Altsystem, rechnet Kennzahlen rückwirkend und bucht dabei nichts — Sie sehen an Ihren eigenen Zahlen, ob es sich lohnt. Dann ziehen Lager und Einkauf nach Orbis um: Bestand, Chargen, Haltbarkeit und Bestellvorschläge werden in Orbis geführt, der Rest bleibt vorerst im Altsystem. Das ist ein echter Umzug, und wir behandeln ihn so — mit Datenübernahme, Prüflauf und gemessenem Vorher und Nachher. Danach folgen weitere Bereiche Stück für Stück, bis das Altsystem ausgeht.
Wie lange jede Stufe dauert, hängt vom Betrieb und von den Altdaten ab. Eine Zahl dafür nennen wir nach der Aufnahme, nicht vorher.
Können wir Orbis vorher ausprobieren?
Die kleine Vorschau auf der Startseite zeigt die Handhabung. Darüber hinaus gibt es die Potenzialanalyse: Orbis liest einen Auszug Ihrer eigenen Historie, rechnet Kennzahlen daraus und löscht den Auszug danach wieder. Das ist die einzige Art von Vorführung, aus der man etwas lernt.
Der nächste Schritt
Fragen, die hier nicht stehen?
Schreiben Sie sie auf. Wir antworten schriftlich — auch dann, wenn die Antwort „das können wir nicht“ lautet.