Der Kern trägt, die Ränder nicht
Bestände stimmen, Zahlen sind da. Aber sobald es nach draußen geht — zum Lieferanten, zum Kunden — beginnt Handarbeit: anrufen, abtippen, nachfragen, warten.
Ein Produkt von Neurunktor · in Entwicklung
Orbis ist betriebliche Software für den Handel: Lager, Einkauf, Preise, Verkauf, Online-Shop — und ein Assistent, der die Software bedient, statt sie nur zu erklären. Jedes Stück läuft für sich. Zusammen sind es keine Schnittstellen, sondern ein System.
Der Ausgangspunkt
In den meisten Handelsbetrieben ist der Kern in Ordnung. Die Lücken liegen an den Rändern — überall dort, wo das System mit Lieferant, Kunde oder einem zweiten Programm sprechen müsste und stattdessen ein Mensch einspringt.
Bestände stimmen, Zahlen sind da. Aber sobald es nach draußen geht — zum Lieferanten, zum Kunden — beginnt Handarbeit: anrufen, abtippen, nachfragen, warten.
Warenwirtschaft und Buchhaltung. Büro und Außendienst. Lager und Shop. Jede Naht ist eine Stelle, an der Zahlen auseinanderlaufen — und für die kein Hersteller einsteht.
Eine Kennzahl, die niemand herleiten kann, wird nicht benutzt. Sie wird geglaubt oder ignoriert. Beides kostet Geld — nur merkt man es unterschiedlich schnell.
Zum Anfassen
Das hier ist die Startseite des Orbis-Arbeitsplatzes, nachgebaut mit erfundenen Zahlen. Öffnen Sie das oberste Anliegen, lesen Sie die Begründung, ändern Sie die Menge — und geben Sie die Bestellung frei. Es sind drei Klicks.
Vorschau
Sie läuft ausschließlich in Ihrem Browser und ruft nichts von außen ab. Wenn Sie Skripte ausgeschaltet lassen möchten: Der Vorgang, den sie zeigt, steht direkt darunter als Ablauf beschrieben — und in einer Vorführung zeigen wir ihn am laufenden System.
Was die Vorschau bewusst nicht zeigt: wie Orbis aus dem bisherigen Absatz den künftigen Bedarf ableitet, wie Preise und Margen gefunden werden und wie der Einstand über Chargen ermittelt wird. Das ist die Arbeit, die in Orbis steckt — sie gehört ins Produkt, nicht auf eine Werbeseite. Zu sehen ist hier die Handhabung.
Der Unterschied
Eine Nachbestellung bei einem Stammlieferanten — ein Artikel, ein Anruf. Links, wie es in vielen Betrieben heute läuft. Rechts, wie es mit Orbis läuft.
9 Schrittedavon 7 von Hand · Fehler fallen erst bei der Rechnung auf
2 Entscheidungender Rest läuft — und meldet sich nur, wenn etwas abweicht
Wie viel Zeit die linke Seite in Ihrem Haus kostet, steht hier absichtlich nicht — das wäre geraten. Wir messen es zu Beginn gemeinsam; die Zahl ist der Maßstab, an dem wir uns am Ende messen lassen.
Der Aufbau
Kein Produkt greift in den Code eines anderen. Sie reden ausschließlich über eine versionierte Schnittstelle miteinander — und eine automatische Prüfung bricht den Bau ab, wenn es doch geschieht. Deshalb kann man eines nehmen und die anderen weglassen: durch die Bauweise erzwungen, nicht durch ein Versprechen.
Die Plattform darunter. Benutzer, Rollen und Rechte; ein vollständiges Änderungsprotokoll, in dem sich jede fachliche Änderung zurücknehmen lässt; Stammdaten; Datenübernahme mit Prüflauf und der vollständige Auszug.
Grundlage aller anderen Produkte
Lager und Einkauf. Bestände über Chargen mit Haltbarkeit und Reihenfolge, Wareneingang gegen die Bestellung, Inventur, Abschriften mit Grund, Rückverfolgung je Charge. Dazu Bedarfsvorhersage, Bestellvorschlag mit Begründung, Freigabe, Auslösung und der Abgleich von Bestellung, Lieferung und Rechnung.
Das Herzstück des Kreislaufs
Preise, die halten. Preislisten, Staffeln und Konditionen je Kunde an einer Stelle. Preisrunden laufen in drei Schritten: Vorschau, Freigabe, Rücknahme. Die Mindestmarge ist eine harte Grenze, keine Empfehlung — eine Preisrunde überspringt, was sie unterschreitet, und sagt warum.
Auch ohne Lagerteil nutzbar
Der Shop für Geschäftskunden. Jeder Kunde sieht seine Konditionen, seine Staffeln, sein Zahlungsziel und seinen Bestellverlauf — keine Listenpreise für alle. Läuft weiter, wenn der Kern einmal nicht antwortet, und sagt das.
Auch als reiner Shop ohne Orbis dahinter
Mensch und KI als Team. Ein Assistent, der die Software bedient — im Rahmen der Rechte dessen, der ihn fragt. Er kann nichts, was der angemeldete Mensch nicht auch könnte, und zeigt vor jeder Änderung in Klartext, was passieren wird. Wird gerade neu aufgebaut; die Rechteprüfung, auf der er aufsetzt, steht bereits.
Wonach gebaut wird
01
Wer Orbis öffnet, sieht nicht zwölf Menüpunkte, sondern die Frage „Was ist heute zu tun?“ — und darunter die Sachen, die eine Entscheidung brauchen, jede mit einem Satz, der die Folge benennt. Die Modulliste gibt es trotzdem: Sie zeigt, was es gibt. Der Einstieg zeigt, was ansteht.
02
Neben jeder Kennzahl steht, woher sie kommt — in normaler Sprache, an Ort und Stelle, ohne Handbuch. Und jede Zahl ist anklickbar: Sie führt zu den Buchungen, aus denen sie entstanden ist. Eine Zahl, die man nicht herleiten kann, ist keine Auskunft, sondern eine Behauptung.
03
Das Sprachmodell soll Orbis nie unmittelbar steuern. Es deutet und plant; gehandelt wird ausschließlich über registrierte, rechtegeprüfte Werkzeuge — dieselben Wege, die auch die Oberfläche geht. Es kann damit nichts, was der angemeldete Mensch nicht auch dürfte. Und jede verändernde Aktion zeigt vorher in Klartext, was gleich passiert.
04
Eingelesene Originaldaten werden kopiert; Orbis arbeitet auf der Kopie. Jede fachliche Änderung steht mit Vorher und Nachher im Protokoll und lässt sich zurücknehmen. Der vollständige Export in offenen Dateien ist ab dem ersten Tag da — nicht als Zugeständnis, sondern weil ein Ausstieg möglich sein muss, damit der Einstieg eine freie Entscheidung ist.
Wie geprüft wird
Orbis ist in Entwicklung. Das ist kein Grund, mit Behauptungen zu arbeiten — hier steht, was der Bau bei jeder einzelnen Änderung selbst nachweist, bevor sie als fertig gilt.
Bedarf, Bestellung, Wareneingang, Bestand, Verkauf, Rechnung: Eine Prüfung geht den vollständigen Weg von der Anfrage bis in die Datenbank und zurück — und misst dabei auch das Gegenteil: eine Auslösung ohne Freigabe, eine Lieferung zweimal berechnet, ein zweiter Mandant, der nichts sieht.
Dass kein Produkt in den Code eines anderen greift, dass jede Änderung im Protokoll landet und dass kein Recht vergeben werden kann, das es nicht gibt, steht nicht in einer Richtlinie — es sind Tests, die den Bau abbrechen, wenn es nicht stimmt.
Jede größere Entscheidung im Bau ist mit Datum, verworfener Alternative und Grund dokumentiert. Das ist keine Nettigkeit, sondern die Bedingung dafür, dass das Projekt jederzeit an eine andere Person übergehen kann.
Zahlen — wie viele Prüfungen, wie viele Wege — stehen hier absichtlich nicht: Sie ändern sich mit jeder Woche, und eine veraltete Zahl ist schlimmer als keine. Was noch nicht geht, steht auf der Seite Stand ausdrücklich dabei.
Zuschnitt
Eine Software, die für alle passt, passt für niemanden richtig. Deshalb steht hier auch, was Orbis nicht tut.
Ehrlich gesagt
Es gibt lauffähige Software, die bei jeder Änderung durchgemessen wird — aber noch keinen Betrieb, der damit arbeitet. Wer heute einsteigt, steigt früh ein: mit mehr Einfluss auf das Produkt und mehr Nähe zu dem, der es baut. Und mit dem Risiko, das dazugehört. Beides sagen wir vorher.
Bedarf, Bestellung, Wareneingang, Bestand, Verkauf, Rechnung — alle sechs Stationen hängen zusammen und werden bei jeder Änderung in einem Zug gemessen. Dazu Preise, Stammdaten, Rechte, Datenübernahme, Export, ein Shop und ein Windows-Arbeitsplatz.
Die Fachtiefe, die ein Lebensmittelgroßhändler wirklich braucht, und der Unterschied zwischen „läuft in der Vorführung“ und „trägt echtes Geld“: Mehrbenutzerbetrieb, Sicherung mit nachgewiesener Wiederherstellung, Überwachung, Notfallplan.
In Stufen: erst eine lesende Analyse an den eigenen Zahlen, dann ziehen Lager und Einkauf nach Orbis um, dann weitere Bereiche. Ein Datum dafür nennen wir, wenn es eines gibt.
Der Assistent in neuer Bauart, eine App für das Lager, Etiketten mit GS1, Leergut und Pfand, Tourenplanung, EDI mit Großlieferanten.
Der nächste Schritt
Eine Vorführung dauert dreißig Minuten und beantwortet die eine Frage, die zählt: Passt das auf Ihren Betrieb? Wenn nicht, sagen wir das — das ist billiger für beide Seiten als ein Projekt, das man abbricht.